Die Landallianz ist ein loser Zusammenschluss vernetzt denkender Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen der verantwortlichen Naturnutzung und ihres Schutzes. Die Aktiven der Landallianz gestalten mit sensiblen Fingerspitzen und entschlossenem Handeln Kulturlandschaft, bewahren die biologische Vielfalt der Lebensräume und versorgen gleichzeitig die Gesellschaft mit Lebensmitteln, Baustoffen und Erholungswert.

Sie nutzen die Möglichkeiten der Landallianz, um ihre Erfahrungen und ihr Wissen für andere bereit zu stellen. So profitieren möglicht viele von der hervorgebrachten Ideenvielfalt. Das erworbene Wissen wird an nachfolgende Generationen weitergegeben und ein gemeinsames pluralistisches Miteinander ist gelebte Praxis.

Unter diesem Leitbild stehen Landwirte, Forstwirte, Schäfer, Jäger, Fischer, Imker, Wissenschaftler, Freizeitnutzer und viele andere laufend in gelebtem Dialog miteinander.

Die Landallianz bietet Plattform und Infrastruktur für ganz große und winzig kleine, Aktivitäten und Projekte aller Dialog-interessierten Naturnutzer und -schützer im deutsprachigen Raum.

Die Wetterau ist stark von der landwirtschaftlichen Nutzung geprägt. Insbesondere in der Feldflur ist hierbei ein zunehmender Rückgang der Biodiversität zu beklagen.
Um diesem Trend entgegen zu wirken, engagieren sich die Jäger in der Wetterau nun für einen typischen Bewohner der offenen Landschaft der Wetterau, das Rebhuhn.
Das Rebhuhn ist eine Leitart für den Lebensraum der Agrarlandschaft. Wenn es dem Rebhuhn gut geht, dann geht es auch vielen anderen Arten im Feld gut.

Andreas Mohr hat im vergangenen Jahr daher den „Rebhuhn-Hegering Wetterau“ gegründet und Weiterlesen

Mein erste Begegnung mit der Jagd führt zurück ins Jahr 1999. Damals war ich mit meiner Familie in Namibia und wir lernten Jäger aus Deutschland kennen. Sofort war ich fasziniert von den Weidmännern und lauschte jeden Abend den spannenden Geschichten. Am nächsten Tag durfte ich die Grünröcke sogar zur Jagd begleiten — im Nachhinein erinnere ich mich gerne an die Zeit zurück. 16 Jahre später hatte ich meinen Bachelor in Köln endlich abgeschlossen. Jetzt war es Zeit, den Jagdschein zu machen. Es gab nur ein Problem, denn mir fehlte an allen Ecken und Enden die Zeit für die intensive Lernzeit.
Da ich gerade eine neue Stelle angenommen hatte, konnte nicht innerhalb der nächsten Wochen fehlen, geschweige denn zwei Abende pro Woche mit der Jagdausbildung verbringen. Weiterlesen

Der Habicht, der Vogel des Jahres 2015, wurde mit gutem Gespür für eine positive Medienwirksamkeit vom BUND gekürt und auf den Schild des Naturschutzes gehoben.
Bei allen erdenklichen Gelegenheiten wurde festgestellt, dass der schöne Greifvogel ein Opfer illegaler Verfolgung sei, der hierdurch in seinem Bestand bedroht ist. Zu den „Üblichen Verdächtigen“(Originalton NABU) zählten an erster Stelle wir Jäger, gefolgt von Tauben- und Hühnerzüchtern. Diese Angaben beeinflussten die Jagdgesetzgebung des Landes NRW maßgeblich. Viele Zeitungsberichte der letzten Jahre und zugehörende Aufnahmen demonstrierten die tatsächlich erfolgte brutale Verfolgung einzelner Greifvögel.

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